RAMONA WEGELE | BLOG
Heilpraktikerin für Psychotherapie
RAMONA WEGELE | BLOG
Heilpraktikerin für Psychotherapie
Lesezeit: ca. 4 Minuten
Anhaltender Stress, innere Unruhe, ständige Wachsamkeit – oft sind das keine Charaktereigenschaften, sondern Spuren unverarbeiteter Erfahrungen im Körper. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Körperorientierte Psychotherapie dabei hilft, blockierte Lebensenergie wieder ins Fließen zu bringen und aus dem Überlebens- zurück in den Lebensmodus zu finden.
Blockierte Lebensenergie, innere Unruhe oder anhaltender Stress sind oft Ausdruck unverarbeiteter Erfahrungen – manchmal reicht das bis zu tief sitzendem Trauma zurück, das sogar über Generationen weitergegeben werden kann.
Wenn wir überwältigt werden, mobilisiert unser Körper Energie, um uns zu schützen. Konnte diese Energie – Kampf, Flucht, Erstarrung oder Unterwerfung – nicht vollständig durchlebt werden, bleibt sie als "gehaltene Ladung" im Körper gespeichert.
Heute zeigt sich das oft als:
chronische Anspannung oder Schmerzen
Schlaflosigkeit und tiefe Erschöpfung
Ängste oder innere Getriebenheit
hohe Empfindlichkeit gegenüber Reizen (Geräusche, Licht, Emotionen)
Unser Nervensystem verharrt dann in ständiger Wachsamkeit. In der körperorientierten Psychotherapie bekommt der Körper Raum, diese Erfahrungen sicher zu verarbeiten. Über die Verbindung mit unseren Ressourcen kommt die eingeschlossene Ladung wieder ins Fließen – und steht als Lebensenergie zur Verfügung. So schwingt das Nervensystem nach und nach vom Überlebens- in den Lebensmodus zurück.
Auch über sanfte Berührung und liebevolles Gehaltenwerden können Körper, Nervensystem und Zellen erfahren:
Berührung ist dabei eine Möglichkeit, kein Muss – gemeinsam wird gestaltet, was sich stimmig anfühlt.
Wer's genauer wissen will – hier der fachliche Hintergrund:
Klassische Gespräche arbeiten oft vom Verstand zum Gefühl. Bei Stress ist das Sprachzentrum oft gehemmt – deshalb setzen wir "Bottom-Up" an:
Über das Nachspüren von Körperempfindungen erreichen wir tieferliegende Hirnareale, die kognitiv schwer zugänglich sind.
Ein zentraler Baustein ist die Polyvagal-Theorie (nach Stephen Porges): Wir fördern die ventrale Vagus-Aktivität, damit wir lernen, aus Erstarrung oder Übererregung zurück in einen Zustand der Sicherheit zu finden.
Über Titration (Arbeiten in kleinsten Einheiten) wird Energie schrittweise entladen, ohne das System zu überfordern. Die Pendulation trainiert dabei die Resilienz, indem wir bewusst zwischen Ressourcen und belastenden Empfindungen pendeln.
In der Begleitung verwebe ich die körperorientierte Traumatherapie der Schöpferischen Transformation nach Danielle Christoph mit meinem persönlichen Erfahrungsschatz zu einem liebevollen, achtsamen Therapieansatz. Danielle war Schülerin und langjährige Assistentin von Peter Levine, dem Begründer von Somatic Experiencing® – dieses Wissen direkt von ihr gelernt zu haben, prägt bis heute die Tiefe meiner Arbeit.
Ziele der Begleitung:
Lösung von Blockaden und eingeschlossenen Emotionen
Abfließen gehaltener Ladung, Stärkung der Selbstregulation
Nachreifen und Nachnähren früher Bindungsbedürfnisse
Sicherheit im Nervensystem als Basis fürs Ankommen im Hier und Jetzt
Wissenschaftliche Belege schaffen Vertrauen in eine Methode – doch Heilung geschieht durch Fühlen und Erleben.
Neben der körperorientierte Traumatherapie begleite ich Sie bei Bedarf auch mit Klopfakupressur, die dabei hilft, innere Widerstände sanft aufzulösen – mehr darüber in diesem Artikel.
Wenn Sie spüren, dass sich Ihr Nervensystem nach Entspannung sehnt und bereit ist für neue Lebendigkeit, freue ich mich darauf, Sie ein Stück auf Ihrem Weg zu begleiten. Rufen Sie mich gerne an oder schreiben Sie mir.
Mehr über meine Arbeit finden Sie hier.
ps.: Ich freue mich auch, wenn Sie jemandem, der Ihnen am Herzen liegt, von meiner Arbeitsweise erzählen.
Ich verbinde das Wissen um Nährstoffe mit psychotherapeutischen Impulsen zu Themen wie
AD(H)S, Stressregulation und Bindung.
Für die Gesundheit Ihres Nervensystems, die durch liebevolles Verständnis wächst.
Körperorientiert • Ganzheitlich • Traumainformiert
Lesezeit: ca. 4 Minuten
Was wir bekämpfen, bleibt oft hartnäckig bestehen. Klopfakupressur setzt genau da an: Statt ein belastendes Gefühl wegzudrängen, hilft das Klopfen bestimmter Punkte dabei, es anzunehmen – und genau darin liegt oft die Veränderung. Wie das funktioniert und woher die Methode kommt, erfahren Sie in diesem Artikel.
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Warum die Antwort nicht in der Genetik, sondern in unserem Nervensystem liegt – und natürliche Alternativen zu Ritalin.
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